Mein Weg zu Kraft & Beweglichkeit
Von „Du musst operieren“ zu „Ich bin endlich schmerzfrei“
In meiner Jugend habe ich viele Sportarten ausprobiert: Fußball, Tennis, American Football, Judo, Karate und Thaiboxen. Trotz all dieser Bewegung war ich bis zu meinem 14. Lebensjahr ein eher pummeliges Kind. Irgendwann hatte ich die ständigen Sprüche meiner Mitschüler satt und beschloss, etwas zu ändern. Ausgestattet mit nichts weiter als einer Klimmzugstange begann ich, zu Hause zu trainieren. Die ersten Fortschritte ließen nicht lange auf sich warten, und mit ihnen wuchs auch mein Selbstvertrauen. Von diesem Moment an veränderte sich mein Leben grundlegend.
Mit 19 Jahren, kurz vor meinem Schulabschluss, hörte ich auf, Fußball zu spielen, und meldete mich in meinem ersten Fitnessstudio an. Aus einem lockeren Training zweimal pro Woche wurde während meiner Zeit beim Bundesheer ein intensives Krafttraining – fünf- bis sechsmal pro Woche. Zwar baute ich viel Muskelmasse auf, verlor dabei aber an Beweglichkeit und Athletik.
Im Alter von 24 Jahren entdeckte ich während einer Weltreise Yoga und verliebte mich sofort in diese Praxis. In Indien absolvierte ich meine erste Yogalehrerausbildung und widmete mich in den folgenden drei Jahren täglich mehrere Stunden ausschließlich dem Yoga. Für eine weitere Ausbildung reiste ich erneut nach Indien, um neue Yogastile kennenzulernen und mein Wissen in den Bereichen Yoga, Meditation und Achtsamkeit zu vertiefen.
Mit 27 Jahren war ich zwar so beweglich wie ein Gummiband, aber mir fehlte die Kraft, um einfache Dinge wie ein Marmeladenglas zu öffnen. Gleichzeitig begannen meine Knie zu schmerzen, und ich bekam Probleme mit meinen Handgelenken und Schultern.
In der Klinik riet man mir, mein Handgelenk operieren zu lassen. Ich entschied mich dagegen. Wegen meiner Knieschmerzen ging ich zu einem Sportarzt, der mir ebenfalls nicht helfen konnte. Die Schmerzen in meiner Schulter kommentierte der Orthopäde nur mit den Worten: „Alter, was hast du denn aufgeführt?“ Anschließend gab er mir zwei Möglichkeiten: Spritzen oder operieren.
Ich entschied mich für eine dritte Option – meine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen.
Ich investierte unzählige Stunden in Fortbildungen, Bücher und Online-Kurse und passte mein Training in den vergangenen sechs Jahren immer wieder an. Mein Wissen wuchs, meine Verletzungen heilten und durch gezielte Kraft- und Mobility-Übungen wurde ich nach wenigen Monaten komplett schmerzfrei.
Als ich meinen Orthopäden einige Zeit später zufällig wieder traf und ihm zeigte, dass ich meine Schulter wieder völlig frei bewegen konnte – obwohl ich ein halbes Jahr zuvor meinem Hund nicht einmal mehr einen Ball werfen konnte –, fiel ihm sprichwörtlich die Kinnlade herunter.
Seitdem teile ich dieses Wissen und die Übungen, die mir so sehr geholfen haben, bei meinen Retreats, Festivals und in meinen Online-Kursen. Mittlerweile durfte ich viele Menschen auf ihrem Weg begleiten und ähnliche Erfolgsgeschichten miterleben.
Mir liegt es am Herzen, nicht nur den Geist durch Meditation zur Ruhe zu bringen, sondern auch einen starken, beweglichen und gesunden Körper zu entwickeln.
Mein persönliches Warum ist es, gesund älter zu werden – damit ich meine Tochter und vielleicht eines Tages auch meine Enkelkinder noch auf den Arm nehmen, mit ihnen herumtoben und das Leben in vollen Zügen genießen kann.
Ganz egal, was dein persönliches Warum ist – wenn du mit mehr Kraft und Beweglichkeit durchs Leben gehen möchtest, begleite ich dich sehr gerne auf diesem Weg.
Ich wünsche dir viel Freude mit diesem Kurs!
Marcel